



Im Hara erfährt der Mensch seinen Schwerpunkt, seine Mitte, seine Erd- und Gottverbundenheit. Hara - wörtlich übersetzt Bauch - meint eine Verfassung des ganzen Menschen, in der er gelassen in seiner Leibesmitte ruht und frei ist von jener Misstrauenshaltung seines Ichs, die ihn in Angst und Sorge festhält.
Hara ist gleichsam das Verbindungsstück zwischen dem religiösen Erlebnis der ursprünglichen Einheit des Lebens und ihrer alltäglichen Erfahrung.
Die zahlreichen praktischen Meditationsübungen, zu denen Dürckheim einfühlsam und präzise anleitet, sind der ideale Weg, die heilsame Verbindung zum Transzendenten herzustellen, die eigene Mitte zu finden und dadurch die individuelle Lebenskraft zu stärken.
Über den Autor
Karlfried Graf Dürckheim (1896-1988), Psychologe, Meditationslehrer und spiritueller Meister, lebte nach Studium und Professuren in Deutschland von 1937-1947 in Japan, wo er die Bedeutung der meditativen Praktiken des Zen auch für die geistige Gesundheit des westlichen Menschen entdeckte und auf dieser Grundlage seine Initiatische Therapie entwickelte, deren Zentrum Todtmoos-Rütte bis heute ist.
von Gopal Dass Gregor Roilo