Selbsterfahrungs-ExpertInnen
| Detail-Infos zu Mag. Dr. Elisabeth Linder |
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Kapazitäten frei |
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| Interview von Mag. Dr. Elisabeth Linder |
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Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?
Alle, die sich auf der Suche nach ihren Fähigkeiten und Stärken, nach hilfreichen Lebenswegen, nach persönlichen Entwicklungsgeschichten, nach der Überwindung und Lösung von als belastend oder leidvoll erlebten Krisen oder inneren und zwischenmenschlichen Konflikten oder nach einem besseren Umgang damit, nach der Überwindung von erlebtem Leid auf eine gemeinsame Reise einlassen wollen.
Alle, die den Weg zueinander verloren haben und ihn wieder finden wollen.
Eltern, die ihre Kinder nicht mehr verstehen können, sich hilflos ihnen gegenüber fühlen und wieder eine Brücke zu ihnen finden mögen.
Jugendliche, die von jemandem verstanden werden wollen und für sie selbst nachvollziehbare Lösungen ihrer Probleme finden möchten.
Menschen, die erleben und fühlen, dass sie in Systemen nicht 'zurecht' kommen.
Menschen, die Probleme im beruflichen Kontext erleben.
Menschen, die sich Kommunikations-know-how erarbeiten wollen.
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Welche KlientInnen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?
Alle, die sich erwarten, dass ich ohne ihren Beitrag helfen kann.
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Wie kamen Sie zur Psychotherapie?
Über mein Interesse für Psychologie schon während der Schulzeit, für Menschen und deren Lebensgeschichten, über mein Engagement auch in meinem Leben, mich den Herausforderungen und Problemen zu stellen und hilfreiche Lösungen und Wege zu finden, dadurch viele Lebenserfahrungen gesammelt zu haben, über die Freude, kreativ und gestalterisch mit Menschen individuell an deren Lebensgeschichten zu arbeiten, über die Idee, etwas auf dieser Welt bewegen zu wollen, über die Idee, dass zufriedene und selbstwirksame Menschen Bausteine auf dem Weg zu positiver Veränderung in Systemen sind.
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Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?
Die Freude, Menschen kreativ auf hilfreichen Lebenswegen zu begleiten.
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Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?
Einfühlungsvermögen, Toleranz, Wertschätzung, Kreativität, klares und vernetztes Denken, Problemlösungsfähigkeit, fachliche Kompetenz, Abgrenzungsfähigkeit, die eigene Lebensgeschichte positiv integriert zu haben, sich selbst zu mögen
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Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?
Die Entscheidung für mögliche Arbeitsschwerpunkte fällt mir nicht leicht, da ich mich durch mein Interesse und mein Engagement durch laufende Fortbildung auf vielen Gebieten spezialisiert habe.
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Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?
Ich freue mich und es berührt mich, wenn Menschen mit Hilfe meiner Begleitung in schwierig oder leidvoll erlebten Lebensphasen hilfreiche Bewältigungsgeschichten finden und gestärkt, gestalterisch und wieder mit Freude ihren Lebensweg gehen.
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Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?
Weil es mir ein Anliegen ist, Menschen mit ihrer Geschichte und ihrem Weltbild mit Toleranz, Verständnis, Respekt und Wertschätzung im Sinn einer gleichberechtigten Kooperation zu begegnen und zu begleiten.
Weil das Erarbeiten von erstrebenswerten Zielen und Lösungsmöglichkeiten Orientierung geben, den Vorstellungsrahmen erweitern und Perspektiven erkennen lassen kann.
Weil sie - wieder- Hoffnung und Zuversicht bekommen möchten.
Weil ich mich gemeinsam mit ihnen auf die Suche nach ihren Ressourcen, Fähigkeiten, Kompetenzen mache und sie eine liebevolle Beziehung zu sich selbst entdecken können.
Weil ich mit ihnen Lebenserfahrungen des Gelingens und der Bewältigung in ihrem Leben aufspüre.
Weil sie Selbstvertrauen, Kompetenzen, ein Gefühl der Selbstwirksamkeit, Gestaltungsfähigkeit und Stabilität wachsen und blühen lassen möchten.
Weil sie mit mir Dynamiken, Muster, Zusammenhänge, Wechselwirkungen, unterschiedliche Erlebens- und Sichtweisen in ihren Systemen erkennen können.
Weil sie konstruktive Kommunikationsmuster mit klarer, positiver Sprache erlernen möchten.
Weil sie Abgrenzungsfähigkeiten unterschiedlicher Art erlernen wollen.
Weil sie belastende Erlebens- Verhaltens-, Wahrnehmungsweisen und Denkmuster und deren Nährböden aufspüren und hilfreich verändern wollen.
Weil belastende Lebenserfahrungen und Ereignisse aus der Rolle des gestaltenden Erwachsenen betrachtet und als gut lebbar integriert werden können.
Weil Panikattacken, Angst, Depression, Sucht, Zwang... nicht mehr dominieren sollen, sondern Menschen selbst als Steuerfrau/Steuermann ihr Leben selbstwirksam gestalten wollen.
Weil hypnotherapeutische Interventionen und Übungen unter anderem die Möglichkeit bieten, nützliche und heilende Suchprozesse, Lösungen und/oder Vorstellungen von gewünschten Veränderungen zu aktivieren, hilfreiche innere sichere Wohlfühlorte kennen zu lernen, hilfreiche Imaginationen zu kreieren und Vieles mehr.
Weil Traumatherapie nach der psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (L.Reddemann) ein besonders achtsames und sanftes Vorgehen in der Traumabehandlung ist, das die Selbstheillungskräfte und Stabilisierung der Betroffenen in den Vordergrund stellt. Sie vollzieht sich in drei ineinander übergehenden Phasen der Stabilisierung, der Traumaarbeit und der Integrationsarbeit.
Weil Menschen in Konfliktsituationen im Rahmen einer Mediation ein konstruktives Konfliktlösungsverfahren anstreben und gemeinsam mit mir als neutrale bzw. allparteiliche Begleiterin und Vermittlerin eine Lösung, die den Bedürfnissen und Interessen aller Konfliktparteien entspricht, erzielen wollen. Dabei beleuchte ich zum besseren Verständnis für alle Beteiligten auch die Hintergründe des Konflikts.
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Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?
Kooperation ist mir wichtig.
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Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?
Aus zeitlichen Gründen derzeit nicht.
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Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?
Weiter die Freude an der Arbeit zu behalten, sie nie zur Routine werden zu lassen, berufliche Herausforderungen zu entdecken...
Es ist mir ein Anliegen, dass Menschen Hilfe und Begleitung in Lebensgestaltungsfragen in Anspruch nehmen können, ohne gesellschaftlichtlich abgewertet zu werden oder sich selbst abzuwerten. Noch immer dauert es oft leidvoll erlebte Jahre, bis Menschen diesen Weg 'wagen'. Information kann ein wesentlicher Beitrag sein, um einen anderen Zugang zu Psychotherapie, Coaching, Mediation oder Supervision zu bekommen bzw. sich bei unterschiedlichen Arbeitsweisen das zu holen, was man braucht und was hilft.
Während die Behandlung körperlicher Leiden und Erkrankungen von den Krankenkassen teils zur Gänze übernommen wird, ist der finanz. Kassenbeitrag bei psych. Leiden minimal und die Inanspruchnahme erforderlicher Hilfe für den Großteil der Bevölkerung nicht leistbar.
Mein Ziel ist es, gesellschaftliche Diskurse über diese Themen anzuregen und zu einem Umdenken beitragen zu können.
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Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?
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| Fach-Interview von Mag. Dr. Elisabeth Linder |
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Was ist Mediation?
Mediation ist ein konstruktives Konfliktlösungsverfahren. Ich verstehe mich als Vermittlerin und neutrale bzw. allparteiliche Begleiterin in Konfliktsituationen. Dabei beleuchte ich zum besseren Verständnis für alle Beteiligten auch die Hintergründe des Konflikts. Ziel ist eine Lösung, die den Bedürfnissen und Interessen aller Konfliktparteien entspricht.
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Was sind die Voraussetzungen, damit eine Mediation erfolgreich sein kann?
Dass alle Konfliktparteien eine Lösung anstreben.
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| Lebenslauf von Mag. Dr. Elisabeth Linder |
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Mag. Dr. Elisabeth Linder
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| Ausbildungen
Psychotherapieausbildung in system. Familientherapie (ÖAS Salzburg, seit 2005 eingetragen in PsychotherapeutInnenliste des BMin.) Psychologiestudium (Universität Klagenfurt, Sponsion 2003) Mediationsausbildung (eingetragen in Liste des Justizministeriums seit 2002) Jusstudium (Karl-Franzens Universität Graz, Promotion 1983)
Weiterbildung in Hypnotherapie in der Tradition M. Ericksons (Curriculum Klinische Hypnose, MEG Innsbruck, Seminare u.a. bei Dr. G. Schmidt)) Weiterbildung in Traumatherapie (PITT, L.Reddemann) Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Lehrtherapeutin mit partieller Lehrbefugnis zur Einzelselbsterfahrung (ÖAS, Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien)
Geb. am 15.12. 1958 verheiratet seit 1984 drei Kinder (geb.1984, 1986 und 1989) | |
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