Selbsterfahrungs-ExpertInnenChrist-Widmann Nicola




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Interview von Mag. Nicola Christ-Widmann

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Von Kind an hat mich die Welt der Psychologie begeistert: das Menschen dazu bewegt, das eine zu sagen und das andere meinen, sich für bestimmte Wege im Leben zu entscheiden, sich Träume zu erfüllen oder nicht zu erlauben, sich nach Harmonie in der Familie zu sehnen und dennoch so viele Konflikte zu erleben.
Ich wollte erkennen, was läuft, verstehen, wie Menschen und Systeme ticken und dort ansetzen, wo Veränderung wirklich etwas bewirken kann - für mich und mein Leben und für andere.
Jetzt setze ich mein Fachwissen und meine Praxiserfahrung dafür ein, KlientInnen dabei zu helfen, sich selbst, andere und die Welt an sich besser zu verstehen und ihr Leben und ihre Beziehungen erfüllter und harmonischer zu gestalten.
Wir haben in diesem Leben nur begrenzt Zeit, und die sollten wir genießen können und uns selbst leben.


F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Wenn Menschen mit ihren Anliegen in meine Praxis oder Seminare kommen, dann haben sie meist einen Leidensdruck, müssen ein Problem oder eine Krise meistern oder sich ihren Selbstzweifeln und Ängsten stellen.
Daher ist es meine oberste Prämisse meinen KlientInnen neben der fachlichen Kompetenz mit sehr viel Einfühlungsvermögen und Feingefühl zu begegnen, ihre Persönlichkeit und Situation aufrichtig wertzuschätzen und den Arbeitsprozess achtsam und mit viel Herz zu gestalten.
Ich habe selbst erlebt, wie es sich anfühlt, von einem Therapeuten für seine Situation kritisiert oder belächelt zu werden und daraus habe ich viel gelernt. Mein Motto lautet: Ich habe Recht zu urteilen oder zu werten. Jeder von uns gibt immer sein Bestmögliches und verdient dafür Anerkennung.


F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Meine Schwerpunkte in Beratung und Seminartätigkeit konzentrieren sich darauf, zu sich selbst zu finden, Hürden und Hindernisse zu überwinden und sein wahres Potenzial zu entwickeln, die Vergangenheit zu bewältigen und die Gegenwart und Zukunft erfüllt leben zu können.
Wir wissen tief in uns drinnen ganz genau, wie wir unseren Alltag gestalten und was wir mit unserem Leben anfangen wollen. Im Laufe unseres Lebens verlernen wir, auf diese innere Stimme zu hören, wir lassen uns von außen auf unserem Weg irritieren, beginnen zu zweifeln, arbeiten bis zur Erschöpfung ohne dadurch glücklicher zu werden, bis wir nicht mehr wissen, wer wir eigentlich sind. Über die verschiedenen Symptome von Burnout, innere Konflikte, Konflikte in Beziehung und Familie, Sinnfragen uvm. versucht unserer innerer Kompass uns wieder zu uns selbst zurückzuführen. Ich unterstütze meine KlientInnen dabei, die Symptome in ihrem Leben zu meistern, den tieferen Sinn dahinter zu erkennen und zu sich selbst zu finden.


F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Für mich gibt es keinen größeren Erfolg als KlientInnen, die mir freudestrahlend gegenüber sitzen und mir stolz berichten, dass sie ihr Ziel erreicht haben, obwohl sie es sich zuerst nicht zugetraut haben; KlientInnen, die über sich selbst hinaus gewachsen sind und ihr Leben neu und aktiv gestalten; KlientInnen, die den Mut hatten, Dinge in ihrem Leben in Angriff zu nehmen und erkennen, dass es das Beste war, das sie für sich und ihr Umfeld tun konnten.
Da hüpft mein Herz und ich weiß einmal mehr, wofür ich mache, was ich tue.


F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Die beste Überzeugungsarbeit leisten immer noch persönliche Erlebnisse und Empfehlungen. Wenn Menschen hören und sehen, was sich im Leben einzelner Personen durch gezielte Beratungsprozesse und Seminare bewegen lässt, fassen sie auch leichter den Mut und Glauben, dass auch sie dazu fähig sind, etwas zu verändern.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Selbstverständlich. Austausch unter KollegInnen ist das Um und Auf unserer Branche und verbessert auch die Dienstleistung für unsere KundInnen.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ja, regelmäßig.
Darunter sind Vertiefungs-Seminare zu meinen Schwerpunkten ebenso wie Diplom-Lehrgänge für beratende Berufe (u.a. Lehrgang Psychologische Beratung, Supervision, AufstellungsleiterIn, Systemische ErwachsenentrainerIn, uvm.) Dazu kooperiere ich mit Top Kollegen aus meiner Branche.


F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Ich werde von Seminar-TeilnehmerInnen immer wieder gefragt, ob es ein Buch von mir gibt, in dem die vielen Tipps und Finessen im Umgang mit Konflikt- und Krisensituationen auch zum Nachlesen zu finden sind. Dafür würde ich gern dieses Jahr die Zeit finden.

F: Arbeiten Sie mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen (ÄrztInnen, TherapeutInnen, BeraterInnen, Beratungsstellen)?

Gerade im Bereich Burn-out und Krisenmanagement ist es enorm wichtig, mit praktischen Ärzten und Psychotherapeuten zusammenzuarbeiten. Denn oft lässt sich eine Situation nicht mehr 'nur' durch Coaching bewältigen und eine vorübergehende medikamentöse Behandlung ist hilfreich bis notwendig. Das geht natürlich nur unter ärztlicher Beobachtung.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Wenn ich etwas erlebe, das mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Und das geht meist sehr leicht. Ich lache unglaublich gern.


F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

1. Gesundheit für mich und meine Familie
2. unendliche Zuversicht auch in schwierigen Situationen
3. weitere 3 Wünsche frei zu haben - schon als Kind habe ich mich in den Märchen und Disney-Filmen immer gefragt, wieso das keinem einfällt :-)


F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

1. meinen Mann
2. unseren Hund
3. unser Boot


F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Leben. Lieben. Lachen.

F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Eine sicher sehr interessante Frage wäre noch: Wer ist Ihr Vorbild?

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

Mich beeindrucken Menschen, die trotz des Erwachsenwerdens ihr inneres Kind nicht verlieren, die trotz schwierigster Lebensumstände und Hindernisse das Lachen nicht verlernen, sich ihren Humor und Optimismus bewahren können. Personen, die sich unermüdlich für eine bessere Welt einsetzen und mit ihrem Lachen und ihrem Verständnis von Leben die Welt bewegen.





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