Startseite News #14279
Suchmenü ausblenden





Suchmenü einblenden
"Ein Philosoph hängt seinen Job an den Nagel und findet Erfüllung als Motorradmechaniker: Reparieren ist für Matthew Crawford eine philosophische Tätigkeit, die er auch seinen Mitmenschen nahe bringen will - in einer Welt, in der das Handwerk nichts mehr zählt.

Neu gekauft statt repariert?

Der Amerikaner Matthew Crawford ist promovierter Philosoph an der University of Chicago und arbeitete als geschäftsführender Direktor eines Think-Tanks in Washington. Lange Zeit schien seine Karriere, ja sein Leben, dem Denken und den damit verbundenen gut dotierten Jobs hinter Bildschirmen gewidmet zu sein. Doch nach nur fünf Monaten als Think-Tank-Direktor zog Crawford einen Schlussstrich und machte sich als Motorradmechaniker selbständig. Die manuelle Arbeit verschaffe ihm mehr Befriedigung als die rein geistige, sagt er. Eine Erkenntnis, die er ausführlich in seinem Bestseller "Ich schraube, also bin ich"

Was sie einst selber anfertigten, kaufen die Menschen heute normalerweise; und was sie einst selbst reparierten, übergeben sie einem Fachmann zur Reparatur, wenn sie es nicht überhaupt wegwerfen und neu kaufen. Und eine fachmännische Reparatur besteht heute oft darin, dass ein ganzes System ersetzt wird, obwohl nur irgendein winziges Bauteil versagt hat [...]"


Matthew B. Crawford
Ich schraube, also bin ich
Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen
ca. 304 Seiten, € 8,99 [D]
Erschienen: 15.04.11
€ 8,99 [D], € 9,30 [A], sFr 14,90
ISBN-10: 3548610471
ISBN-13: 9783548610474


Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link:
http://oe1.orf.at/artikel/248762
Quelle: oe1.orf.at Text: Ivo Kaufmann 02.07.2010