"Abstruse Dokumentation gewinnt die „Goldenen Himbeere“ der Wissenschaft
Die Filmindustrie hat die "Goldenen Himbeere“ um schlechte Filme auszuzeichnen, die Wissenschaft hat das “Goldene Brett vorm Kopf” als Preis für den ultimativen Unsinn. Die Preisverleihung fand am Donnerstag im Naturhistorischen Museum in Wien statt. Die Gesellschaft für Kritisches Denken zeichnete die Dokumentation "Am Anfang war das Licht" als den "herausragendsten Unfug des Jahres 2010" aus. Darin behauptet der Auto P. A. Straubinger, es gäbe Menschen, die auf Essen und Trinken verzichten und sich nur von "feinstofflicher Energie" bzw. "Licht" ernähren könnten. Aufhänger der Geschichte ist der indische Guru Prahlad Jani, der behauptet, seit Jahrzehnten nichts mehr gegessen zu haben. Irrwitzige Erklärungen, von Telekinese über Biophotonen bis hin zur Quantenmystik werden für dieses angebliche Phänomen heran gezerrt. „In pseudowissenschaftlicher Weise rühre Straubinger aus Interviews mit wissenschaftlichen Außenseitern und Esoterikern einen gefährlichen Brei aus manipulativen Halbwahrheiten an“, so die Begründung der Jury für ihre Entscheidung. Die Veranstalter sehen in ihrem Auszeichnung nicht nur einen Spaß: „Keine esoterisch-skurrile Verrücktheit ist so unwissenschaftlich, dass sie nicht doch irgendwo jemand glauben würde“, heißt es auf der Homepage des "Goldenen Bretts". [...]"
wissenschaft.de – Martin Vieweg
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