"Der Gedanke an zeitlich und räumlich weit entfernte Erlebnisse hilft dabei, unangenehme Erinnerungen auszublenden. Das haben US-Wissenschaftler herausgefunden, als sie untersuchten, ob der Inhalt von Tagträumen das Erinnerungsvermögen beeinflusst. Nachdem die Gedanken der Versuchsteilnehmer auf Reisen gegangen waren, fiel es den Probanden sehr viel schwerer, sich wieder an das zu erinnern, was sie vor dem Abschweifen im Kopf gehabt hatten. Die Auswirkungen waren dabei besonders stark, wenn die Tagträume räumlich oder zeitlich weit entfernte Ereignisse zum Thema hatten. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, unangenehme Erlebnisse gezielt besser aus den Gedanken zu verbannen. [...]
Peter Delaney (University of North Carolina, Greensboro, USA) et al.: Psychological Science, doi: 10.1177/0956797610374739
ddp/wissenschaft.de – David Köndgen
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