"Die jahrhundertealte Verknüpfung von Schmerz und Sühne kommt nicht von ungefähr, hat jetzt ein internationales Forscherteam nachgewiesen: Schmerzen verringern tatsächlich das Ausmaß von Schuldgefühlen. Offenbar sehen Menschen demnach Schmerzen als eine Möglichkeit, für ein eigenes Vergehen zu bezahlen und das subjektiv empfundene Gerechtigkeits-Gleichgewicht wiederherzustellen, spekulieren die Forscher. Das erkläre auch, warum es in vielen Religionen die Vorstellung gibt, dass man sich durch ritualisierte oder selbst zugefügte Schmerzen von seinen Sünden reinwaschen kann. [...]"
Brock Bastian (University of Queensland) et al: Psychological Science, doi: 10.1177/0956797610397058
dapd/wissenschaft.de - Hans Groth
Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link:



Deutschland
Schweiz